"DieWelt gehört dem,

der sie genießt"

Giacomo Leopardi

WIR WAREN

4 JAHRE und 144 TAGE

UNTERWEGS

MEXIKO

   BAJA CALIFONIA vom 21.11.2013 bis zum 29.01.2014

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SINALOA und CHIHUAHUA vom 30.01. bis 18.02.2014

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NAYARIT vom 19.02.2014 bis 28.02.2014

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JALISCO UND MICHOACAN vom 01.03.2014 bis 05.03.2014

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GUANAJUATO vom 06.03.2014 bis 23.03.2014

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HIDALGO vom 24.03. bis 26.03.2014

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MEXICO Bundesstaat vom 27.03. bis 31.03.2014

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VERACRUZ vom 01.04. bis  05.04.2014        

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CHIAPAS vom 06.04. - 09.04.2014

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YUCATAN HALBINSEL vom 10.04. bis 12.05.2014

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YUCATAN II vom 01.07. bis 27.08.2014

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OAXACA vom 29.08.2014 bis 18.09.2014

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CHIAPAS II vom 19.09.  bis 12.10.2014

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RÜCKBLICK MEXIKO

Überall wurden wir vor diesem Land gewarnt. In den USA hat fast jeder, dem wir von den Plänen Mexiko zu bereisen erzählten, ungläubig geschaut und uns mit den Worten „They will kill you“ verabschiedet. Auch die Berichte des auswärtigen Amtes sind natürlich immer sehr ermutigend. Und vor vielen Jahren war ich ja selbst auch schon mal in Mexiko bestohlen worden und stand ohne Geld, Ticket und Pass da. So hatte ich auch nicht vor, mich  besonders lange in diesem Land aufzuhalten. 

Es gibt ja auch in einigen Landesteilen große Probleme, was den Drogenkrieg oder die Korruption betrifft. Besonders in den Medien in Deutschland werden die Menschen über das Weltgeschehen bestens informiert. 


Wir sind also zunächst mit einigen unguten Gefühlen in dieses Land eingereist. Aber sehr schnell haben wir uns wohl und sicher gefühlt. Besonders auf der Baja California sind die Menschen sehr nett und hilfsbereit. Außer bei den üblichen Militär- und Polizeikontrollen sind wir nur einmal von der Polizei gestoppt worden und das nur, um zu kontrollieren, ob wir die Fahrzeughalter sind. Zu jeder Zeit sind wir von den Beamten höflich, freundlich, interessiert, oder korrekt behandelt worden. Manchmal wollte man ins Innere des Fahrzeugs schauen. Wenn wir aber darauf hingewiesen haben, dass dies bitte ohne Schuhe zu betreten sei, wurde dies akzeptiert und die Kontrolle fand nur noch von der Tür aus statt.

Wir haben uns insgesamt fast neun Monate in Mexiko aufgehalten und es fiel uns zum Schluss wirklich schwer abzureisen. Die vielen lebendigen Kolonialstädte ,die traumhaften Strände, die Natur mit den vielen verschiedenen Tieren, die freundlichen Menschen, die alte Maya-Kultur mit ihren indigenen Nachkommen werden wir vermissen. Auch das immer schöne Wetter, wenn es auch manchmal sehr heiß war, haben wir genossen. Wir konnten meistens draußen frühstücken, was wir sehr mögen. Das große Improvisationsvermögen der Mexikaner hat uns oft staunen lassen. Geht nicht gibt es nicht. Alles wird repariert. Und so sieht man wohl in diesem Land die meisten alten VW Käfer in allen nur erdenklichen Variationen. Es gibt sehr schöne und gute Plätze für Overlander mit mehr oder weniger Comfort. Die Versorgung mit Lebensmitteln, Gas oder Wasser war kein Problem. 

Diesel haben wir immer bekommen. Haben aber festgestellt, dass der Liter bei den staatlichen Pemex-Tankstellen ein eigenes Maß hat. 

Internet ist in Mexiko ein Abenteuer, selbst mit einem USB-Stick kann man nur mit viel Glück und Geduld surfen oder skypen. Das Netz ist insgesamt sehr instabil und meistens sehr langsam aber teuer und es gibt keine offenen Netze.


Was wir aber ganz sicher nicht vermissen werden, sind die unzähligen Tope (Geschwindigkeitsbegrenzungen), die es hier in allen Variationen gab. Groß, riesig, manchmal fast unüberwindbar, klein aber schnell aufeinanderfolgend und oft unsichtbar im Schatten der Bäume. Gott sei Dank haben wir sie fast immer alle gesehen. 


Und es gibt manchmal riesige Schlaglöcher in den Straßen die  besonders gefährlich sind wenn die Straße sonst ganz gut ist. Dabei haben wir uns einmal eine Felge beschädigt und das sogar auf einer gebührenpflichtigen Autobahn.