"DieWelt gehört dem,

der sie genießt"

Giacomo Leopardi

WIR WAREN

4 JAHRE und 144 TAGE

UNTERWEGS

KANADA

YUKON TERRITORY vom 12. Juli bis 21. Juli

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BRITISH COLUMBIA vom 03. Juli bis 12. Juli

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ALBERTA vom 25. Juni bis 03. Juli

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MANITOBA und SASKETSCHEWAN vom 20. - 24. Juni

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ONTARIO vom 08. Juni bis 19. Juni

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QUEBEC vom 02. Juni bis 07. Juni

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NEW BRUNSWICK 29. Mai bis 31. Mai

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NOVA SCOTIA  21. Mai bis 27. Mai

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RÜCKBLICK KANADA

Unser erstes Land auf dieser spannenden Reise war natürlich erst mal etwas ganz Besonderes.

 

Noch von den Eindrücken gefangen, so einen großen Schritt gemacht zu haben und nicht zu wissen, was da so auf uns zukommt, kommen wir nach Kanada. 

Der erste Eindruck war diese unendliche Weite. Riesige Wälder anfänglich durchzogen mit breiten gut ausgebauten Straßen und überdimensionalen Trucks und LKW. Manchmal  aber gänzlich ohne ein anderes Fahrzeug und ohne eine Menschenseele. Einmal waren es 1000 km bis zum nächsten Ort. Natur in Hülle und Fülle. Wir sahen viel Wildlife, Elche, Schwarz- und Braunbären, Büffel, Weißkopfseeadler, sogar eine Wolfsfamilie am Straßenrand und viele mehr.

Und viel viel Wasser in allen Formen, Seen, Flüsse, Wasserfälle, Niagara, heiße Quellen. Besonders der Yukon mit seiner Goldrushgeschichte und Dawson City haben uns in Ihren Bann gezogen. 

Die First Nations mit ihrer alten und auch neuen Geschichte sind allgegenwärtig.

Oft wurden wir von den sehr netten Kanadiern auf Deutsch angesprochen, denn aus der Geschichte heraus gibt es sehr viele deutschstämmige Kanadier. Aber auch viele Auswanderer haben wir getroffen. Wir hatten unendlich viele Kilometer in diesem Land zu überwinden, ständig ein wenig die Zeit im Nacken da wir 6 Monate Visum hatten und wir nicht in den Winter kommen wollten.

 

Insgesamt waren die Straßen meist gut. Allerdings waren im Yukon durch den Perma-Frost die vielen Bodenwellen und Gravelroads manchmal echt nervig. Wir haben etliche Baustellen passiert mit mehr oder weniger langen Wartezeiten  Dabei hatten wir dann zwei Steinschläge, die uns die Windschutzscheibe durch lange Risse verzierten.

 

Wir haben uns immer sicher gefühlt. 

Auch haben wir nie Probleme mit der Lebensmittelbeschaffung gehabt, allerdings sind die Preise immens hoch. Und Alkohol wurde zu dieser Zeit zu einem absoluten Luxusgut.

Gas und Diesel haben wir immer bekommen. Allerdings sollte man regelmäßig tanken, da es manchmal erst mal keine Tankstelle gibt. Aber durch unsere große Reichweite war dies kein Problem.  Internet gab es bei Mc Donalds  oder Stapels oder den Libraries vor der Tür.

Übernachten war in Kanada fast überall möglich. Die teuren Full-hook-up Plätze haben wir nie besucht. Wir haben es oft genossen, auf den Forestplätzen zu stehen oder gänzlich frei. Es hat uns immer wieder sehr gefallen, ein Feuer machen zu können, was einem doch immer sehr das Gefühl von Freiheit und Abenteuer vermittelt hat.